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Biomedizinisches Forschungszentrum, Rostock |
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Bauvorhaben: Biomedizinisches
Forschungszentrum, Rostock
Bauherren: Eigenbetrieb KOE Hansestadt
Rostock; BBL-M.V. für Universität
Rostock
Architektur: Deubzer König
Architekten Berlin
Ausführung: bmr Rostock, GaLaBau
Schingen Petschow
Bauzeit: Oktober 2004 - Mai 2006
Fläche: ca. 10.000 m²
Baukosten: 850.000 Euro Brutto
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Der Neubau des Biomedizinischen
Forschungszentrums lässt die strenge Geometrie der vorhanden
Gebäude aus den 50-er Jahren bewusst außer Acht. Freie
Form und transparente Ausführung des massiven Baukörpers
setzen auf Eigenständigkeit. Die Planung der Freianlagen
orientiert sich an den baulichen Gegebenheiten. Das geometrische
Erschließungssystem der Altgebäude wird aufgenommen und
auf Zufahrten und Gehwege übertragen. Bodenwellen schaffen einen
Kontrast und stellen den Bezug zur freien Form des Neubaus her. Die
vorhandene Erschließungsstraße wurde aufgenommen und
ausgebaut. Die Fahrgasse wurde mit Asphalt, Gehwege und
Anlieferungsbereiche wurden mit großformatigen Betonplatten
befestigt.
Im nordwestlichen Bereich wurden insgesamt 76
Pkw-Stellplätze für die KOE zuzüglich
Besucherstellplätzen errichtet. 34 Stellplätze für den
universitären Teil entstanden auf der Schaafswiese. Mit
umfangreicher Geländemodellierung wurde die Gesamtfläche in
einzelne Teilräume mit unterschiedlichen Nutzungsqualitäten
gegliedert. Bodenwellen ziehen sich vom Neubau bis zum Gehweg an der
Schillingallee. Die `eingeschnittenen Wege` schaffen immer neue
Raumsituationen mit Ein- und Ausblicken. Die Einordnung von Bäumen
ist ein wichtiges Gestaltungselement bei der Raumgliederung und der
Akzentuierung ausgewählter Bereiche. Die Bepflanzung bildet den
`Rahmen` für die gesamte Anlage. Lichte Pflanzungen aus Birken
und Schwarzkiefern schaffen einen offenen Park. Einige, besonders
schöne und markante vorhandene Bäume konnten erhalten
werden. Die Ver- und Entsorgung des Biomedizinischen
Forschungszentrums erfolgt vorrangig über das in der
Schillingallee vorhandene Leitungsnetz. Regenwasser wird verzögert
über ein Rigolensystem abgegeben.
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