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Freiraumkonzept Silohalbinsel Rostock |
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Bauvorhaben: Silohalbinsel Rostock
Bauherr: Hansestadt Rostock, Deutsche Immobilien AG
Auftraggeber Studie: Amt für Stadtplanung Rostock
Bauzeit: seit 2000
Fläche: 19.000 m²
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Die Silohalbinsel wird von den in den
30-iger Jahren errichteten Getreidespeichern geprägt. Silo 1 und
2 stehen im südwestlichen Bereich am Stadthafen, Silo 2 und 3
werden nach Um- und Anbauten in einer Mischung aus Gastronomie und
Büronutzung betrieben. Durch die Deutsche Immobilien AG wurde
bis 2003 ein Bürohaus in Anlehnung an die historischen Silos 4
und 5 errichtet. Weitere Neubauten sind im Zentrum der Halbinsel und
im östlichen Bereich vorgesehen. Auf insgesamt vier Baufeldern
können kleine Einzelhandelsbetriebe, Büros,
Verwaltungsgebäude, Gastronomie und Hotels in kompakten
Baukörpern entstehen.
Die Silos 3 und 4+5 bilden gemeinsam mit
dem geplanten Maritim-Touristischen Service-Center (MTSC) die
Raumkanten für den neuen Stadtplatz auf der Silohalbinsel.
Dieser neue städtische Raum mit einer Größe von 35
mal 85 m reagiert mit schlichter Großzügigkeit auf die
dominante Randbebauung um seiner Rolle als Entree` und vermittelnder
Freiraum gerecht zu werden. Mehrmals im Jahr finden auf den Flächen
Großveranstaltungen (Messen, HanseSail, etc.) statt. Der
angrenzende Parkplatz muss also weiterhin multifunktional nutzbar
sein, sollte sich mittelfristig jedoch zu einem Marktplatz
entwickeln. Die Silohalbinsel findet im Osten mit dem Ludewigbecken
ihren Abschluss. Damit wird die angrenzende Freifläche zum
Gelenk zwischen Silohalbinsel und Holzhalbinsel. Die konsequente
Beschränkung auf wenige Materialien soll Schlichtheit und
Klarheit vermitteln. Die Flächen werden mit Großpflaster
befestigt, Promenaden heben sich durch einen Belag aus großformatigen
Betonplatten ab. Zwischen dem Erdgeschossniveau der Gebäude und
den Freiflächen vermitteln Treppenanlagen und Decks aus
hochwertigem Holz. Stadtplätze werden mit Betonpflaster und
wassergebundenen Belägen befestigt.
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